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VDB-Brotprüfung im Süden – entspannt und konzentriert

Die 52. Brotprüfung der Landesgruppen Bayern und Baden-Württemberg verlief am 21. Januar 2017 in CSM-Werk Gerlenhofen bei Ulm in konzentrierter und gelassener Atmosphäre. Nachdem im Vorjahr Regen mit Blitzeis zu einer Brotprüfung mit zahlreichen Absagen und viel Improvisation gesorgt hatte, verlief die 2017-Ausgabe der Traditionsveranstaltung „sehr ruhig, geordnet und diszipliniert“, wie Prüfungsleiter Günther Jobst in seinem Resümee zum Abschluss bemerkte. Da in diesem Jahr zudem nur 158 Brotproben eingereicht worden waren – in 2016 waren es noch doppelt so viele gewesen – blieb den 21 anwesenden Prüfern reichlich Zeit für eine gründliche und fundierte Bewertung der Brote. Insgesamt wurden sieben Prüftische mit je drei Prüfern gebildet, die jeweils 22 oder 23 Brote zu begutachten hatten.

tl_files/news/2017/Gerlenhofen/Foto1..jpgUnter den Prüfern waren auch die Vorsitzenden der beiden veranstaltenden Landesgruppen: Ludwig Fischer für Bayern und Brigitte Ewald für Baden-Württemberg, die dieser Aufgabe mit sichtbarer Freude nachgingen. Als Gastgeber fungierte VDB-Vizepräsident Stefen Keller, der in seiner beruflichen Funktion als Leiter der Bäckerei-Technologie bei CSM Deutschland die Teilnehmer im CSM-Werk in Gerlenhofen begrüßte. Das Amt des Prüfungsleiters übte wieder Günther Jobst von der Münchner Bäckerei Wimmer aus, der auch eine kurze Einweisung gab. Die anschließende Prüfungs-Session dauert knapp zwei Stunden; dann waren alle Proben bewertet.

Nach dem darauf folgenden Mittagsimbiss präsentierte Stefan Keller das offizielle Prüfungsergebnis: Von den 158 Proben waren 17 (11 %) mit „Gold“ bewertet worden, 111 Proben (70 %) erhielten „Silber“ und 28 (18 %) „Bronze“. Nur zwei Proben (1 %) wurden schlechter bewertet. „Das ist alles in allem ein gutes Ergebnis“, meinte Keller. Günther Jobst ging noch mehr auf die festgestellten Brotfehler ein, die sich vor allem in den Bereichen „dünne Kruste“, „trockene oder feste Krume“ sowie „wenig aromatisch“ häuften. Laut Jobst deutet das darauf hin, dass vielen Broten zu wenig Entwicklung oder eine zu kurze Backzeit gegeben wurde. Woran das liegt – an den Mehleigenschaften oder geänderten Kundenpräferenzen, auf die die Betriebe eingehen, – konnte in der sich anschließenden Diskussion nicht eindeutig geklärt werden.tl_files/news/2017/Gerlenhofen/Foto2.JPG

Alles in allem war die 52. VDB-Brotprüfung im Süden eine sehr entspannte Veranstaltung, die viel Platz für den persönlichen Austausch bot. Kurz vor Schluss schaute auch noch VDB-Ehrenpräsident Walter Aumann vorbei und ließ sich von allen Anwesenden zu seinem kurz zuvor stattgefundenen 75. Geburtstag beglückwünschen.

Fotos und Text: © Ried

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